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22.02.2017

Elektromobilität auch in der Kanalsanierung: eCUTTER von Pipetronics jetzt als Komplettsystem mit dem PI.TRON Spachtel- und Verpresssystem auf Schalungsbasis

Pipetronics stellt beim 6. Deutschen Reparaturtag in Mainz erstmals eCUTTER in Kombination mit dem bewährten PI.TRON Spachtel- und Verpresssystem vor.
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PI.TRON Spachtel- & Verpress-System – ein bewährtes Verfahren für die Kanalsanierung

Übersicht

Das Spachtel- & Verpress-System PI.TRON erlaubt ein hochpräzises und flexibles Arbeiten bei der partiellen Reparatur schadhafter Stellen sowie der Sanierung von Anschlüssen in Abwasserkanälen mit den Durchmessern DN200 bis DN800 sowie allen bekannten Eiprofilen.

Zum Spachtel- & Verpress-System von Pipetronics gehören die Spachtelroboter SR 178 und SR 300, die Schalungssysteme SM 200 und SM 300 sowie ein umfangreiches Zubehörsortiment. Die Sanierung nach dem PI.TRON-Spachtel- & Verpress-Verfahren hat sich in der Sanierungspraxis mit ähnlichen Systemen bereits mehrere hunderttausend Mal bewährt.


 

 

 

Beschreibung – Detail

Die beiden verfügbaren Pipetronics-Spachtelroboter sind zum Verspachteln mit einer Querkelle und einer Längskelle ausgestattet. Diese Werkzeuge sorgen zusammen mit einem stufenlos verstellbaren elektrischen Fahr- und Drehantrieb für eine millimetergenaue Steuerung, mit der auch komplexe Schadensbilder dauerhaft und kraftschlüssig saniert werden können. Für die Umsetzung steht eine große Auswahl an Zubehör zur Verfügung, wie z. B. Schalungen ohne Loch sowie mit den Lochdurchmessern 100, 120, 150, 180 und 210 mm, Muffenschalungen oder Spanngurte / Zahnstangen für alle Durchmesser von 200 bis 800 mm.

Die hydraulischen und elektrisch betriebenen Fräsroboter von Pipetronics können mit dem Spachtel- & Verpress-System zum Komplettsystem aufgerüstet werden. Darüber hinaus kann das Spachtel- & Verpress-System PI.TRON als Modullösung in Verbindung mit Fräsrobotern anderer Hersteller eingesetzt werden. Cutter anderer Fabrikate lassen sich so zu einem fairen Preis mit einer bewährten Technologie aufrüsten.

Zum Einsatzspektrum des Spachtel- & Verpress-Verfahrens PI.TRON gehören:

Dichtes Einbinden von Hausanschlüssen im Hauptkanal mit und ohne Liner

Für die Sanierung von Hausanschlüssen hat sich das PI.TRON-Verfahren mit einer an den Spachtelroboter koppelbaren Schalungsmanschette bewährt. Kanalsanierer können so die vielerorts gegebenen gesetzlichen Anforderungen einer dauerhaften Dichtigkeit der Verbindungen zwischen Abwasser-Hauptkanal und Hausanschluss erfüllen – d. h. es findet weder ein Schmutzwasseraustritt ins Grundwasser (Exfiltration) noch ein Eintritt von Grundwasser in den Abwasserkanal (Infiltration) statt.

Wird kein Liner im Kanal eingezogen, fährt der Roboter nach den zuvor durchgeführten Fräsarbeiten und der Entfernung des Frässchlamms mit der Schalungsmanschette und einer Kunststoffschalung bis zum betroffenen Hausanschluss und platziert dort zur Absperrung des Zulaufs eine Schalungsblase. Im dadurch hinter der Schalung geschaffenen Hohlraum wird über zwei Schieber ein Epoxidharz verpresst. Per Druckluft presst ein Kolben in der auswechselbaren Kartusche das Epoxidharz über einen Schlauch in die Schadstelle. Nach einigen Stunden Aushärtungszeit ist der Anschluss dann dauerhaft dicht. Weltweit wurden bereits rund 500.000 Hausanschlüsse mit diesem Verfahren abgedichtet.


Für die Abdichtung von Hausanschlüssen im Hauptkanal mit Liner sind folgende Arbeitsschritte notwendig:
1. Allgemeine Vorarbeiten (Fräsarbeiten, Einmessung der zu sanierenden Anschlüsse, um spätere Fehlbohrungen beim Öffnen des Liners zu vermeiden)
2. Öffnen des Inliners mit dem Fräsroboter
3. Hinreichend tiefes Auffräsen des verschmutzten Anschlusses mit dem Roboter
4. Anschleifen der Linerkante
5. Hinterfräsen des Liners
6. Reinigung der Klebefläche
7. Setzen der Schalungsmanschette und der Schalungsblase
8. Verfüllen / Verpressen des eingeschalten Hohlraumes hinter der Manschette mit Epoxidharz
9. Ausbau der Schalungsmanschette und der Schalungsblase aus dem Kanal

Reparatur von undichten Rohrverbindungen mit der Muffenschalung

Nach einer Hochdruckreinigung des schadhaften Kanalanschnittes wird die zu sanierende Stelle gemäß den Richtlinien des Materialherstellers hinreichend tief ausgefräst. Anschließend folgt nach einer Entfernung des Frässchlamms das Verpressen / Verspachteln der eingeschalten Schadstelle gemäß Herstellerangaben. Abschließend erfolgt das Ausschalen und ggf. durchzuführende Nacharbeiten. Eine Sanierung mit der Muffenschalung ist je nach den vorhandenen Rahmenbedingungen auch bei einem Grundwasserstand bis ca. 1,5 m möglich.

Verspachteln von Längs- und Querrissen

Nach den erforderlichen Vorarbeiten wie der Entfernung von Ablagerungen fräst der Kanalroboter mit Hilfe eines Nutfräsers den vorhandenen Riss in Trapezform hinreichend tief aus. Der zurückbleibende Frässchlamm wird anschließend mit der Wasserstrahltechnik am Roboter oder einem fremden Spülfahrzeug beseitigt. Der Spachtelroboter verfüllt daraufhin die Nuten im Bereich der Risse mit Epoxidharz. Dabei können je nach Schadstelle verschiedene Spachtelwerkzeuge oder auch eine Rissschalung zum Einsatz kommen. Nach der Aushärtung des Harzes werden abschließend die ggf. vorhandenen Spachtelgrate oder Unebenheiten mit Werkzeugen (z. B. einer Drahtbürste) entfernt, die die Glasur des Rohres nicht beschädigen.

Instandsetzen von Löchern und Verschließen von Anschlüssen

Eine Reparatur von Löchern oder das Verschließen von seitlichen Zuläufen erfolgt nach der gleichen Vorgehensweise wie die oben beschriebene Rissreparatur. Dabei muss jedoch besonders auf die folgenden Unterschiede geachtet werden: Die Stirnseiten der Rohrwandung werden auf volle Stärke der Wandung ausgefräst, bis die losen bzw. verschmutzten Teile des Rohrmaterials entfernt sind. Fremdkörper, die in den Querschnitt des Rohraußendurchmessers einragen, müssen ausreichend tief zurückgefräst werden. Löcher, die einen großen Durchmesser aufweisen, sollten generell mit einer Schalung bearbeitet werden, die deutlich größer ist als die Schadstelle und eine der Rohrnennweite entsprechende Wölbung aufweist.

Für Epoxidharze geeignet

Das Spachtel- & Verpress-Verfahren von Pipetronics eignet sich für die Arbeit mit Epoxidharzen. Je nach Hersteller sind entweder Universalharze für sämtliche Schadstellen oder für spezifische Reparaturstellen ausgelegte Spezialharze (Muffenharz, Spachtelharz, Schalungsharz etc.) erhältlich. Als Komplettanbieter für die Kanalsanierung führen wir auch Harze in unserem Produktsortiment. Mehr über unser Harzangebot erfahren Sie hier.

 

 

Technische Daten

Spachtelroboter

Spachtelroboter SR 178

Antrieb Elektrisch
Rohrdurchmesser 178-300 mm
Gesamtlänge 1030 mm
Gewicht 35 kg
Inhalt Spachtelmagazin (Kartusche) 1.8 l
Ausfahrtweg 80 mm
Rotation 670°

Spachtelroboter SR 300

Antrieb Elektrisch
Rohrdurchmesser 250-800 mm
Gesamtlänge 980 mm
Gewicht 55 kg
Inhalt Spachtelmagazin (Kartusche) 2.75 l
Ausfahrtweg 88 mm
Rotation 560°

Schalungssysteme

Schalungssystem SM 200

Rohrdurchmesser 200-300 mm
Länge mit Roboter 1160 mm
Gewicht ohne Roboter 11 kg

Schalungssystem SM 300

Rohrdurchmesser 300-800 mm
Länge mit Roboter 1170 mm
Gewicht ohne Roboter 8 kg

Fotos

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Spachtel- und Verpress-System PI.TRON
Spachtel- und Verpress-System PI.TRON
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Kontakt

Was können wir für Sie tun? Kontaktieren Sie uns, um mehr über unser Spachtel- & Verpress-System PI.TRON zu erfahren. Wir stehen Ihnen hierzu telefonisch unter +49 (0) 6349 99 049 - 0 oder per E-Mail an info(at)pipetronics.com gerne zur Verfügung. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen!